Marrakech – es geht nicht um Stille, sondern um Leben. Die Klänge des Adhan, der Duft von Jasmin in den Abendgärten, die Hupen der Transportmittel in den Gassen. Um diese Stadt wirklich zu verstehen, muss ich in sie eintauchen – Körper, Gefühle, Haut. Orte der Entspannung wählen, wo all dies möglich ist.
Ich setze mir ein Ziel: die besten Luxushotels in Marrakech zu finden, wo es nicht nur angenehm ist, eine Nacht zu verbringen, sondern den marokkanischen Traum zu leben: mit Hammams, Spa-Ritualen, Gärten, Terrassen, köstlichem Essen und einer Atmosphäre, in der Tradition auf Moderne trifft. Das Spa hier ist nicht nur eine Option, sondern ein Teil der Kultur: Berberöle, Argan, schwarze Beldi-Seife, Ghassoul-Ton, Rosenwasser und Massage als Kunst der Berührung.
Und jede Option öffnete sich mir auf ihre eigene Weise! An einem Ort meditierte ich an einem privaten Pool in einem Orangenhain, an einem anderen – lachte ich beim Abendessen mit Tfaya-Couscous und Wein aus der Region Ben-Slimane, und irgendwo – lag ich einfach nach dem Hammam, in ein Baumwollhandtuch gewickelt.
Ich teile diese Route der Schönheit und Entspannung als ein Freund, der weiß, wo es in Marrakech wirklich gut ist. Die Bildergalerien und Preise werden regelmäßig mit den neuesten Updates aktualisiert. Sie wurden zuletzt am 27. März 2025 aktualisiert.
Royal Mansour Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 1.4 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Casino
- Golfplatz
- Kostenloses WLAN
Selman Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 6.7 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Golfplatz
- Kostenloses WLAN
- Garten
- WLAN
Selman Marrakech begrüßte mich mit den Atlasgebirgen, die schien, als würden sie am Horizont Wache halten. Dieses Hotel hat eine völlig andere Atmosphäre - romantischer, mit einem Hauch von altem Europa, aber tief verwurzelt in marokkanischen Traditionen. Die Architektur wurde von Jacques Garcia entworfen, und man kann es fühlen: dunkle Innenräume, Samt, Art Deco, Kupferlampen und schmiedeeiserne Türen - alles hier ist reich, aber nicht prunkvoll. Und als ich die reinrassigen arabischen Pferde sah, die direkt auf dem Hotelgelände leben, fühlte ich mich, als wäre ich in einem Film.
Das SPA im Selman ist vielleicht eines der ästhetisch ansprechendsten, die ich je gesehen habe. Der Raum scheint für das Gleichgewicht von Körper und Sinnen gestaltet zu sein. Ich wählte eine entspannende Massage mit Orangenblüten- und Jasminöl - und danach wollte ich nirgendwo anders hin. Im Hammam - rauchiger Marmor, sanfter Dampf, ein Ritual mit Ghassoul (marokkanischer Vulkanerde). Und danach - ein Gefühl, dass die Haut atmet. Der Außenpool ist von einer Kolonnade und Palmen umgeben, und es scheint, als würde er sich in Richtung der Berge erstrecken.
Im Selman erinnerte ich mich besonders an das Frühstück: frischer Orangensaft, Msemen-Pfannkuchen mit Honig, Ziegenkäse und gewürzter Kaffee. Ich genoss all das, während ich die reinrassigen Pferde beobachtete, die entlang der Arena schlenderten. Am Abend schaute ich in die Bar - eine intime Atmosphäre, mit Jazz und sanfter Beleuchtung, und der Cocktail mit Rosenwasser und Granatapfel stellte sich als unerwartet harmonisch heraus. Dieses Hotel dreht sich um Gefühle, Lebensgenuss und Schönheit in jedem Detail.
Four Seasons Resort Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 1.5 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Tennisplätze
- Billard
- Fahrradverleih
- Kostenloses WLAN
Ich kam im Four Seasons an, gerade als die Stadt anfing, wach zu werden. Das Hotel liegt etwas abseits der lauten Medina, und das stellte sich als echte Rettung heraus - Frieden, Weitläufigkeit, Palmenalleen und Gärten, die im Duft von Orangenbäumen getaucht sind. Die Architektur hier ist eine Mischung aus andalusischer Eleganz und berberischer Strenge: Terrakotta-Fassaden, Muqarnas-Bögen, azurblaue Keramikkacheln und sanftes Licht, das durch geschnitzte Fenster strömt.
Das Spa im Four Seasons — ist wie eine Reise in das alte Ritual des Hammams, jedoch in einer modernen Interpretation. Ich wählte eine Behandlung auf Basis von Ghassoul-Ton aus dem Atlasgebirge und Öl aus Dattelsamen. Ich wurde in eine Marmorthalle geführt, wo die Luft mit Dampf gefüllt war, der nach Eukalyptus duftete, und dann — ein sanftes Peeling mit schwarzer Seife beldi und eine rhythmische Massage, die mir Schauer über den Rücken jagte. Danach — Tee auf der Terrasse, im Schatten von Bougainvillea, mit Blick auf den Pool, der einem römischen Bad ähnelt.
Eines der köstlichsten Abendessen in Marrakesch erlebte ich hier — im Quattro-Restaurant, wo marokkanische Gastronomie auf sizilianische trifft. Ich probierte Tangia — ein Gericht, das den ganzen Tag über langsam in Tontöpfen in der Asche gekocht wird — mit scharfem Zitrone, Kreuzkümmel und Mandelkruste. Das Frühstück entpuppte sich ebenfalls als Festmahl: Kharchas mit Honig, Datteln mit Nüssen, Minztee, der aus großer Höhe eingeschenkt wird, wie es sein sollte. Das Hotel wirkt wie eine Oase im Herzen der Stadt, und ich konnte spüren, wie die Anspannung von mir abfiel, als mein ganzes Wesen mit neuer Energie erfüllt wurde!
Kenzi Menara Palace
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 5.5 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Aerobic vor Ort
- Nachtclubs
- Tennisplätze
- Billard
Das Kenzi Menara Palace begrüßte mich mit östlicher Pracht: eine hohe Fassade in verbranntem Ocker, Kuppeln, Schmiedeeisenlaternen und Terrakottadächern. Das Hotel befindet sich neben den Agdal-Gärten, wo, wie mir gesagt wurde, seit dem 12. Jahrhundert Kalifen Oliven und Zitrusfrüchte anbauen. Die Innenräume sind hier durchdrungen vom Geist der marokkanischen Gastfreundschaft - Holzschnitzereien, handgewebte Teppiche, Messinglampen, die nachts magische Schatten an die Wände werfen.
SPA im Kenzi — ist eine Kombination aus traditionellen marokkanischen Ritualen und französischer Kosmetologie. Besonders gut hat mir ihr Signature-Hammam mit Rosenwasser und Damaszenerrosenblättern gefallen. Ich wurde in Ghassoul-Ton mit Arganöl eingewickelt, und dann wurde eine Vier-Hand-Massage mit Amber und Moschus durchgeführt. Der Raum selbst ist interessant: Zellige-Mosaiken, Marmorpools, blumige Bäder. Der Außenpool ist groß und warm, mit Blick auf das Atlasgebirge — besonders schön am Abend, wenn der Himmel die Farbe eines Granatäpfels annimmt.
Ich liebe es, versteckte Schätze in Hotels zu suchen, und hier stellte sich das Insensé Restaurant als solcher heraus. Dort wurden mir Briouates serviert — knusprige Dreiecke mit Ziegenkäse und Honig — und Lamm-Tajine mit Aprikosen, gekocht mit Koriander, Safran und Zimtstangen. Später saß ich in einer arabischen Lounge mit einer Wasserpfeife und hörte einem Musiker zu, der die Oud — eine marokkanische Laute — spielte. Dieses Hotel geht nicht um Luxus im üblichen Sinne, sondern um Atmosphäre, Wärme und darum, jeden Moment langsam zu genießen.
Sofitel Marrakech Lounge & Spa
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 1.5 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Nachtclubs
- Golfplatz
- Kostenloses WLAN
Sofitel Marrakech stellte sich für mich wie ein Glas erfrischender Fessa (traditioneller Rosensirup aus Blumen) mitten in der marokkanischen Hitze heraus — elegant, erfrischend und mit einem französischen Akzent. Dieses Hotel dreht sich um Stil und Stimmung: eine Mischung aus pariser Chic und marokkanischer Sinnlichkeit. Die Lobby ist wie eine Theaterbühne: weißer Marmor, im Murabitat-Stil gestaltete Bögen, eine purpur-goldene Palette, mit einem leichten Hauch von Amber und Moschus in der Luft.
Hier habe ich wirklich verstanden, was Spa de Luxe bedeutet. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Pool unter einer Mosaikkuppel, um den leise andalusische Musik spielt, und die Wände werfen die Schatten von Buntglas. Ich wählte eine Massage mit Arganöl und Ros Blütenblättern – sie erfolgt im Rhythmus des Atems, und man schwebt buchstäblich, ohne Grenzen zwischen dem eigenen Körper und dem Raum zu spüren.
Und auch ein Hammam im Fassi-Stil, mit warmen Wänden aus glatter Erde, dem Aroma von schwarzer Seife und Ghassoul. Nach der Behandlung wurden mir Datteln mit Sesam und Minztee serviert – und ich lag dort, hörte das Wasser hinter dem Vorhang blubbern.
Der denkwürdigste Morgen, den ich in Marrakesch hatte, war hier: Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf das Atlasgebirge, frischen marokkanischen Gebäck, Orangenmarmelade, Feigen und schwarzem Kaffee mit Zimt. Am Abend ging ich ins So Lounge — es ist eher ein Club-Restaurant, wo der DJ östliche Motive mit House mischt und Mädchen in weißen Djellabas mit goldener Stickerei auf dem Laufsteg tanzen. Ich fühlte mich gleichzeitig freudig und gemütlich.
Sofitel — es ist städtischer Luxus mit Seele: Es nimmt dich nicht von Marrakesch weg, sondern macht dich zu einem Teil seines Rhythmus.
Fairmont Royal Palm Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 13.7 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Aerobic vor Ort
- Golfplatz
- Tennisplätze
Wenn man in einem marokkanischen Traum wohnen könnte, würde ich das Fairmont Royal Palm wählen. Dieses Hotel liegt etwas weiter vom Zentrum entfernt, aber genau das verleiht ihm diese seltene, beinahe surreale Stille: Es riecht nach frisch geschnittenem Gras vom Golfplatz, Lavendel und gerösteten Mandeln. Der Raum scheint in Aquarell gemalt zu sein: ockerfarbene Gebäude mit geschnitzten Reliefs, Palmen, kleine Teiche mit Seerosen und schneeweiße Baldachine.
Mein Zimmer glich einem Palastzimmer einer Berberprinzessin: Textilien in warmen ockerfarbenen Tönen, Keramiken mit blauen Mustern, Holzläden, durch die das bernsteinfarbene Morgenlicht filtert.
Das Fairmont SPA-Komplex ist fast wie eine separate Siedlung. Der Garten am Eingang ist mit Jasmin und Rosen bepflanzt, und drinnen gibt es Architektur im Stil eines Ksar: hohe Bögen, Marmormauern, dekorative Zedernbalken. Ich wählte das "Ritual der vier Elemente", bei dem Massage mit Aromatherapie und Klangvibrationen kombiniert wird: Zuerst spürte ich den Wind von den Palmen, dann die Wärme der Steine auf meinem Rücken und dann das sanfte Klingeln von Glocken im Meditationsraum. Und das alles in völliger Stille. Danach ein Schwimmen im Innenpool mit Blick auf den Garten, wo Pfauen umherstreiften!
Fairmont lebt langsam, wie Marrakech selbst bei Sonnenuntergang. Ich genoss das Restaurant Al Aïn, wo sie Couscous mit karamellisierten Zwiebeln, Rosinen und Kurkuma servieren, so weich, dass er förmlich im Mund zerschmilzt. Am Abend — eine Lounge mit live Oud-Musik und warmem Licht. Ich wollte nicht einmal gehen: Dieses Hotel bietet nicht nur Komfort, es fühlt sich an, als wäre man in eine Seiden-Decke eingehüllt.
La Sultana Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 2.7 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Golfplatz
- Billard
- Fahrradverleih
Im La Sultana fühlte ich mich, als wäre ich in einem versunkenen Palast aus „Tausendundeine Nacht“. Es ist nicht nur ein Hotel, sondern eine Sammlung von Riads, die durch geheime Korridore und Innenhöhlen verbunden sind. Ich ging durch Hallen, die mit Zellige-Mosaiken geschmückt sind, unter Decken mit bemaltem Stuck, und hörte irgendwo in einem marmornen Becken ein Plätschern aus einem Brunnen. Alles hier ist authentisch: antike geschnitzte Zedertüren, Messinglaternen, Travertin, Seidendrapierungen, sogar der Geruch — holzig, leicht honigartig.
Der SPA verbirgt sich im Herzen von Riad, und dorthin zu gelangen ist wie ein Initiationsritus. Ich wählte ein traditionelles Hammam mit schwarzer Beldi-Seife und Eukalyptus, und danach eine Massage mit Arganöl und Orangenblüten im inneren Saal mit einer Kuppel aus Glasmalerei. Mein Körper entspannte sich, und das Flüstern des Wassers und der Atem der Kerzen umgaben mich. Nach dem Verfahren wurde mir Attay-Tee mit Pinienkernen und Datteln in Sesam serviert - es war der ruhigste und wärmste Moment der gesamten Reise.
Am Abend ging ich auf das Dach von La Sultana, wo Teppiche ausgelegt sind, Schmiedeeisenstühle stehen und in der Ferne die Dächer der Medina rauchen. Von hier aus kann man den Koutoubia-Minarett und den Sonnenuntergang sehen, der sich in Nuancen von Granat und Safran ausbreitet. Ich bestellte eine Tangia mit Kalbfleisch, Zitrone und Bohnen in Harissa-Soße. Und süße blaue Feigen und Rosenwasser. Man spürt es hier – das Hotel ist mit Seele gemacht, mit einem tiefen Respekt für die marokkanische Ästhetik. Ich wollte barfuß gehen, eine weiße Djellaba tragen und in dieser wunderbaren Entspannung aufgehen.
Nobu Hotel Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 1.5 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Golfplatz
- Billard
- Kostenloses WLAN
Nobu — wie ein klarer Akkord im Chaos von Marrakesch: stilvoll, composed, zurückhaltend und... auf seine eigene Weise sinnlich. Das Hotel befindet sich in der Nähe des Hivernage-Viertels, wo Palmen über den Häusern aufragen und die Straßen mit Stein und Licht gefüllt sind. Hier ist es wie Japandi mit marokkanischen Noten: viel Luft, Holz, klare Linien und gleichzeitig — Messingspiegel, weiche Teppiche, traditionelle Lampen.
Ich habe das Signature Zen & Atlas Ritual ausprobiert - es beginnt mit einem langsamen Waschen der Füße in Jasminblüten, gefolgt von einem Hammam mit Ghassoul-Lehm und ätherischen Ölen von Rosmarin und Lavendel. Die Massage ist wie japanische Kalligrafie auf dem Körper: subtil, präzise, mit Elementen von Shiatsu. Besonders gut hat mir der Relaxbereich gefallen - wo der Pool hinter Holzschnitzereien verborgen ist und das Licht durch die Gitter strömt. Nach dem SPA bin ich in den Teeraum gegangen und habe Sake mit einem Minzblatt getrunken - eine unerwartete, aber seltsamerweise harmonische Kombination.
Das Nobu-Restaurant hier — raffiniert, lebhaft, aber ohne prätentiösen Pomp. Ich habe den schwarzen Kabeljau mit Miso probiert, aber mit einer marokkanischen Note — serviert mit einer Beilage aus Quinoa mit Za'atar und einem Tapenade von Meknes-Oliven. Auf der Terrasse spielt Loungemusik, im Glas — Weißwein aus der Region Ben Slimane, und der Abend gleitet in die Nacht im Rhythmus der Stadt. Nobu — es geht um Balance: Zen, Minimalismus und den Puls des Ostens.
Es Saadi Marrakech Resort – Palace
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 1.3 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Solarium
- Nachtclubs
- Casino
- Tennisplätze
Es Saadi — ist ein Hotel mit der Seele der Grace Kelly und Orson Welles Ära. Ich hatte das Gefühl, irgendwo in der benachbarten Halle spielte immer noch Jazz aus den 50ern, und auf der Terrasse wurde Champagne in Seidenkleidern genossen. Es liegt im Herzen von Hivernage, vor dem Hintergrund schattiger Gassen und rauscher Palmen, und hier ist der Geist des alten Marrakesch wirklich spürbar: eine Mischung aus französischer Urlaubskultur und marokkanischer Gastfreundschaft. Das Interieur zeichnet sich durch Ocker, Bronze, dunkles Holz, Fliesenarbeiten und geschnitzte Paneele aus. Mein Zimmer war nicht nur geräumig — es ähnelte einem kleinen Salon: mit Art-Déco-Stühlen, gemusterten Stoffen, einem Balkon mit Blick auf das Atlasgebirge und dem Rauschen der Palmen darunter.
SPA im Es Saadi — ist ein separates Palais. Man betritt es unter einer Kuppel, die mit Zellige dekoriert ist, und fühlt, wie sich alles um einen herum verlangsamt. Ich habe eine Massage mit Safran- und Bitterorangeölen gewählt — meine Haut strahlte, als hätte sie die Sonne selbst aufgenommen. Das Hammam hier — ist authentisch, in den besten Traditionen Marokkos: Dampfkammern, der Duft von Rosenwasser, Schalen mit heißem Wasser, ein Seiden-Kessa-Handschuh. Nach den Behandlungen ruhte ich in einem Raum mit Blick auf die Gärten und trank ein Verbena-Infusion. Es war meditativ, tiefgründig und irgendwie heimisch.
Es Saadi — es geht nicht nur um Komfort, sondern um das Eintauchen in Eleganz. Das Abendessen im Restaurant La Cour des Lions war besonders unvergesslich — es befindet sich auf dem Dach des Palastes, und wenn die Sonne untergeht, blitzen die Lichter der alten Stadt langsam durch die Bögen des Lichtes. Ich hatte einen Mechoui (langsam geröstetes Lamm) mit Kreuzkümmel und Zimt, begleitet von einer Tajine mit Süßigkeiten: Mandeln, Feigen, Kürbis. Und irgendwann erwischte ich mich dabei zu denken, dass ich nicht gehen wollte — dieses Hotel lässt einfach nicht los.
Mandarin Oriental, Marrakech
- Entfernung vom Stadtzentrum:
- 6.2 km
- Bar/Lounge
- Massage
- Massage/Beauty-Center
- Golfplatz
- Kostenloses WLAN
- WLAN
- Garten
Das Mandarin Oriental in Marrakesch ist wie jemand, der die Idee des Paradieses genommen, alles Unnötige entfernt und es in einen Palmenhain gelegt hat. Das Hotel liegt abseits des Trubels in einem Gebiet, in dem die Luft nach Eukalyptus riecht und die Rufe der Pfauen öfter zu hören sind als Autobahnhörner. Die Architektur ist reine Geometrie, inspiriert von berberischen Strukturen: kubische Formen, natürliche Materialien, Terrakottatöne. Umgeben von Gärten mit blühenden Granatäpfeln, Orangen und Lavendel.
Mein Pavillon war fast wie mein eigenes Mini-Palast: ein privater Pool, warme Fliesen unter den Füßen, eine Außendusche und Innenräume in Sand-, Bernstein- und weißem Marmor.
Das SPA im Mandarin Oriental ist nicht nur ein Wellnessbereich, sondern ein Ritual des Lebens. Ich habe die Berber-Erfahrung gewählt – sie beginnt mit einem reinigenden Hammam (Eukalyptus und Ghassoul), geht weiter mit einer Massage mit Kaktusöl (eine Rarität!) und endet mit Tee im Garten unter dem Gesang der Vögel. Hier ist sogar der Pool tief, fast still, umgeben von Säulen und einem Patio mit Mosaiken. In einem solchen Raum ist es unmöglich, an den Trubel zu denken. Alles verlangsamt sich auf den Rhythmus des Atems.
Ich mochte das Frühstück besonders gerne. Morgens erfüllt der Geruch von frischem Brot, Honig und Orangen die Luft, vor Ihnen liegt ein Teller Baghrir (marokkanische Pfannkuchen mit "tausend Löchern") mit Butter und Rosenwasser. Und in der Ferne - die weißen Spitzen des Atlas.
Das Restaurant Ling Ling hat mich mit seiner asiatisch-marokkanischen Fusion beeindruckt. Ich habe Dim Sums mit Couscous und Koriander probiert, und es war unerwartet, aber köstlich. Das Mandarin ist der Ort, an den man geht, um wirklich vom gesamten Stress um einen herum abschalten zu können.
Lily Anderson
Ich wusste, dass das Royal Mansour nicht nur ein hochklassiges Hotel ist, sondern eine wahre königliche Residenz, und es hat dennoch meine Erwartungen übertroffen. Es liegt direkt im Herzen der Altstadt, neben der Medina, aber sobald ich durch die schmiedeeisernen Tore trat, fand ich mich in einer anderen Welt wieder – absoluter Ruhe, Mosaikbögen, geschnitzte Säulen und Orangenbäume.
Hier gibt es keine gewöhnlichen Zimmer – jeder Gast lebt in einem separaten Riad, mit einem eigenen Innenhof, Brunnen, Terrasse und sogar einem Aufzug! Ich bekam ein helles Riad mit Schatten von den Palmen und einem zarten Duft von Jasmin in der Luft.
Das Spa im Royal Mansour ist ein eigenes Universum. Ich habe dort fast den gesamten Tag verbracht und es keineswegs bereut. Der Raum ist im Stil eines marokkanischen Hammams gestaltet, mit geschnitzten Marmornischen, weißen Bögen und gedämpfter Beleuchtung. Ich begann mit dem traditionellen Hammam: schwarzer Beldi-Seife und Eukalyptusdampf - meine Haut fühlte sich nach der Behandlung vollständig verjüngt an. Danach hatte ich eine Massage mit Arganöl, und es fühlte sich an, als würde ich buchstäblich in diesen Düften und Berührungen auflösen. Es gibt einen Innenpool mit einer Decke, die an Palastkuppeln erinnert, und einen Entspannungsbereich, in dem Minztee mit Honig und Datteln serviert wird.
Zum Abendessen ging ich ins Restaurant La Grande Table Marocaine, das, wie mir gesagt wurde, als eines der besten im Land gilt. Dort probierte ich zum ersten Mal Tagine mit Taube und Mandeln in einer Kefir- und Zimtsoße – eine Kombination, die seltsam klingt, sich aber als erstaunlich herausstellte. Das gesamte Hotel fühlt sich wie ein Museum an, nur lebendig und atmend: Wo immer ich war, wurden meine Augen von den Mustern, Stoffen und dem Licht angezogen. Ich fühlte mich wie eine östliche Prinzessin – nicht zum Schein, sondern wirklich.